
Oh- Sie hier? Wie schön!
Denn entweder haben Sie sich in den Weiten des Netzes verirrt - dann bleiben Sie und schauen sich ein wenig um. Vielleicht kann ich Sie überraschen.
Oder war das Absicht? Weil Sie einen meiner Krimis gelesen haben und nachsehen wollten, ob es noch mehr davon gibt? Weil Sie auf einer meiner Lesungen waren und nun neugierig sind, was ich sonst noch alles so mache? Oder (Geben Sie es zu!) weil Sie einfach wissen wollten, wer sich solche Geschichten ausdenkt und Sie mir immer schon mal sagen wollten, was Sie von dem Ganzen halten.
Perfekt! Dann sind Sie hier genau richtig.
Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern der anderen Kategorien Benedict Mirow (Kinderkrimi), Nina Scheweling (Jugendkrimi), Susanne Kaiser (Debütroman) und Anne Freytag (Roman) ganz herzlich!
Nominierung zum „Niederlausitzer Wolf“
Die Shortlist des neuen Krimipreises „Niederlausitzer Wolf“ steht fest – und ich bin eine der drei Nominierten!
Ich freue mich sehr, bei der Publikumswahl einen der drei Plätze neben den geschätzten Kollegen Sebastian Fitzek und Klauspeter Wolf errungen zu haben.
Die Jury würdigt bei meinem Roman Kipferl, Killer, Kerzenschein den „gelungen Wechsel zwischen Spannung und leichten Momenten sowie die vielschichtigen Perspektiven“.
Nun bin ich gespannt, wen die Fachjury Ende August als Gewinner: in kürt.
Mehr Infos gibt es hier.
Das SYNDIKAT schreibt jedes Jahr die GLAUSER-Preise aus, die vom SYNDIKAT e.V. , Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur vergeben werden: den GLAUSER in den Sparten "Roman", "Debütroman", "Kurzkrimi", "Kinderkrimi", "Jugendkrimi" sowie den Ehren-GLAUSER für besondere Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur.
Der Preis in der Kategorie "Kurzkrimi" ist mit 1.000 Euro in bar in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert.
Das schreibt die Jury:
Elke Pistor: Zu kurz. So lang. Ein Jahr.
In: Festlich morden. (Emons) „Innen da ist Schmerz. Da ist Zerreißen. Da ist Leere.“ Und diese Leere, dieses Zerreißen stellt Elke Pistor in ihrer Geschichte so eindrücklich und mitreißend dar, dass man die Gefühle als LeserIn nachempfinden kann. So kurz. So lang. Ein Jahr. ist eine Kurzgeschichte, bei der das Ende der Anfang und der Anfang das Ende ist. Kunstvoll zeichnet Elke Pistor ein Jahr im Leben einer Mutter nach, Schicht für Schicht, bis zu jenem Tag, an dem ihr Leben aus den Fugen gerät. Wir erleben ihren Schockzustand, ihre Sprachlosigkeit, ihre Taubheit und den Versuch, zurück ins Leben zu finden, nachdem ihr Kind ermordet wurde, und sehen ihr dabei zu, wie sie all ihre Kraft sammelt, um dieses Verbrechen zu rächen. Elke Pistor schreibt tiefsinnig, sensibel, aufrüttelnd, oft leise, düster, eindrücklich und einprägend. Die Autorin malt Bilder mit Worten, die schockieren, wütend, traurig, nachdenklich machen und lange nach dem Lesen nachhallen. „Zu kurz. So lang. Ein Jahr“ ist ein Kurzkrimi, den man nicht so schnell vergisst.
Winterliche Kurzkrimis aus Skandinavien
Die deutschsprachige Krimiszene mordet sich durch das winterliche Skandinavien: Cozy Crime in Dänemark, Whodunit in Schweden, blutige Thriller in Norwegen, skurrile Morde in Finnland. In einer unvergleichlichen Sammlung von Kurzkrimis sorgen namhafte Autorinnen und Autoren zwischen Fjorden und Küsten, dunklen Wäldern und verschneiten Dörfern für erstklassige Spannung. Von Hygge bis Eiskalt, bleibt in der dunklen Jahreszeit nur eins: Anschnallen für einen winterweißen Slalom durch die Genre-Vielfalt des Krimis. Nie war der Tod frostiger! Immer mehr deutschsprachige Autoren entdecken ihre Liebe und Verbundenheit zu den nordischen Ländern und morden erfolgreich zwischen Kopenhagen und Spitzbergen. Unter dem Titel Nordlichtmorde vereinen die Herausgeber Elke Pistor und Tobias Quast in einer einzigartigen Krimi-Anthologie Meisterinnen und Meister ihres Fachs: Vom prämierten Newcomer bis hin zu etablierten SPIEGEL-Bestsellerautoren.
Mit Beiträgen von:
Angela Eßer, Anja Eichbaum, Anja Goerz, Anne Nørdby, Arno Strobel,
Carsten Henn, Christiane Dieckerhoff, Cornelia Kuhnert, Elke Pistor, Ellen Dunne, Ivar Leon Menger, Joachim B. Schmidt, Karen Kliewe, Mathias Berg, Michelle Marly, Ralf Kramp, Sandra Åslund, Sunil Mann, Thomas Kiehl, Tobias Quast.
Verlag: Harper Collins | Veröffentlichung: 09.2026 | ISBN: 9783365015056
Nordeifel Mordeifel 3: Kriminelle Kurzgeschichten
Elke Pistor (Herausgeber), Ralf Kramp (Herausgeber)
Wer die Eifel unterschätzt, tut das meist nur einmal! Die sanft geschwungenen Hügel der Nordeifel sind eigentlich ein Ort der Idylle. Wanderstiefel, Schmetterlinge, friedlich grasendes Hornvieh – das erwartet man hier. Aber Mordtaten? Doch, doch, die gibt es hier in Hülle und Fülle – wenn auch nur auf dem Papier. Ob im Schatten verwitterter Mauern oder im gemütlichen Eifeldörfchen – überall lauern mörderische Geschichten. Messer blitzen, Kugeln pfeifen, und manch einer begegnet seinem Schicksal durch eine perfide Mordmethode, die man sich lieber nicht zu genau vorstellen möchte. Von feinsinnigem schwarzen Humor bis zu eiskalter Dramatik reicht die Vielfalt dieser über zwanzig Kurzkrimis. Elke Pistor und Ralf Kramp haben ihre besten Kolleginnen und Kollegen alarmiert und machen die Sammlung zu einem bunten Panorama abgründiger Fantasien. Sie haben sich nach Herzenslust zwischen der belgischen Grenze und der Zülpicher Börde ausgetobt und eine Landschaft erschaffen, in der jeder falsche Schritt auch schon der letzte sein kann.
Verlag: KBV | Veröffentlichung: 06.2026 | ISBN: 3954417685
Elke Pistor: Venn
In: Tatort Eifel 8. Kriminelle Kurzgeschichten (KBV)
Begründung der Jury: "Ein Klischee ist deswegen ein Klischee, weil es schmerzhaft oft der Wahrheit entspricht."
Elke Pistor erzählt die Geschichte zweier Welten, und die von einer Freundschaft, die durch den Schrecken des Nine Eleven verbunden und nur durch den Tod zu trennen ist. Die menschlichen Abgründe, angesiedelt in einer betörend beschriebenen Landschaft, bleiben vorerst im diffusen Licht des umgebenden Moores verborgen.
Bedeutungslos die Skizze an der Oberfläche, verstörend das nur schwer Erfassbare. Der Sog, in den einen die Erzählung zieht, erinnert an den dunklen Sumpf, in dem man zu versinken droht: eine eindringliche, tief berührende Kurzgeschichte, der sich die LeserInnen nicht entziehen können.
Ich freue mich sehr und gratuliere meinen Mitnominierten Christiane Dieckerhoff, Thomas Kastura, Erwin Kohl und Günther Neuwirth.